Literaturhaus Home titel

neuer termin

Matthias Zschokke

geboren 1954 in Bern, Matura in Biel, Besuch der Schauspielerakademie in Zürich, drei Jahre Schauspieler in Bochum, lebt seit 1980 in Berlin. Er ist Schriftsteller, Theaterautor und Filmregisseur. "Ein neuer Nachbar" erschien gerade – nach mehreren Romanen und Dramen – als sein jüngstes Buch. Es sind 29 Erzählungen und Kolumnen: Beobachtungen eines Flaneurs, unverkennbar auf den Spuren Robert Walsers. Es erwarten uns keine unverbindlichen Plaudereien, wenngleich der souverän-leichte Sprachstil dies suggeriert. Spöttisch, ironisch verführt Zschokke den Leser, konfrontiert ihn mit Dessillusionen: "wenn alles Sinn hat, wie fad." Kein falsches Ende, keine Pointe. Geschichten die das Leben schrieb? "Das Leben kann nicht schreiben, es wetzt bloß ab." Und kommt es mal doch zu einer wunderbaren Wendung, so ist sie ausschließlich "dem Umstand zu verdanken, daß Sie, werter Leser, ein Anrecht auf das Außergewöhnliche haben, da Ihnen der Alltag übel genugmitspielt." (M. Z.)

"Matthias Zschokke kann von den letzten Dingen mit träumerischer Leichtigkeit erzählen." (Tages-Anzeiger, Zürich)

Am 1. Februar dieses Jahres inszenierte Kay Neumann die Uraufführung des neuesten Theaterstücks von Zschokke im Berliner Renaissancetheater:
"Die singende Kommissarin" mit Judy Winter und Gerd Wameling.

Werke u.a.:
Max. Roman. 1982. Vergriffen.
Das lose Glück. Roman. 2000. Derzeit nicht lieferbar
Ein neuer Nachbar. 2002. Ammann Verlag Zürich. 19,90 Euro

Auszeichnungen u. a.:
Robert Walser Preis 1981
Aargauer Literaturpreis 1996

zurück