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Literaturhaus Nürnberg, Luitpoldstr. 6
Donnerstag, 24. November 2011, 20.00 Uhr:
Deutscher Buchpreis 2011
Eugen Ruge

1954 in Soswa im Ural geboren, kam er 1958 als Vierjähriger mit seinen Eltern in die DDR, wo sein Vater Wolfgang Ruge Karriere als Historiker machte. Auf dessen Rat studierte Eugen Ruge Mathematik, ein „ideologiefreies Fach”. Anschließend wurde er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentralinstitut für Physik der Erde in Potsdam. In den 80er Jahren war er beim DEFA-Studio für Dokumentarfilm tätig und schrieb Theaterstücke. 1988 siedelte er mit gefälschten Ausreisepapieren in die Bundesrepublik über. Im September 2011 gab er mit 57 Jahren sein literarisches Debüt mit „In Zeiten des abnehmenden Lichts” (Rowohlt), seinem „großen DDR-Buddenbrook-Roman” („Die Zeit”), für den er verdientermaßen drei namhafte Auszeichnungen bekommen hat: in diesem Herbst den „aspekte”-Preis, dann den „Deutschen Buchpreis” und schon 2009 für das damals noch in Arbeit befindliche Manuskript den – von Literatur-Nobelpreisträger Günter Grass gestifteten – Alfred-Döblin-Preis. „Ich habe mein ganzes Leben geprobt für dieses Buch”, sagt Ruge über sein Opus magnum. Es ist eine meisterhafte literarische Verdichtung der wechselvollen Geschichte seiner Familie, die das Scheitern der sozialistischen Utopie und der DDR spiegelt.

Vor und nach der Veranstaltung reicht Küchenchef Bernd Rings auf die Lesung abgestimmte Gerichte.

Eintritt: 15,- €, ermäßigt für Schüler und Studenten: 7,- €
Kartenvorverkauf ab 20.9.2011 im Literaturhaus Nürnberg, in der Bahnhofsbuchhandlung Schmitt & Hahn und im Thalia-Buchhaus Campe

Keine Kartenreservierung per Mail möglich.

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