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Bella Rosenkranz, Michael Kerstan

"Bella. Odyssee einer Fürtherin in der Sowjetunion"

Die Fürtherin Bella Rosenkranz verlor bereits mit vier Jahren ihre Mutter. Danach wuchs sie bei verschiedenen Verwandten und zuletzt im jüdischen Waisenhaus in ihrer Geburtsstadt auf. 1938, mit der Deportation durch die Nationalsozialisten, begannen für sie über zwei Jahrzehnte in der Fremde. Zu den vielen Stationen ihrer Überlebensgeschichte gehören etwa ein haus- und landwirtschaftlicher Lehrbetrieb in Polen, ein Internierungslager im Nord-Ural und Wladiwostok, der Ausgangspunkt ihrer Tätigkeit bei der russischen Seefahrt.

Ihre Erlebnisse und mitunter abenteuerlichen Aktionen, durch die sie ich rettete, schrieb die Zeitzeugin Bella Rosenkranz zusammen mit dem Kulturwissenschaftler, Dramaturgen und Regisseur Michael Kerstan nieder. "Bella. Odyssee einer Fürtherin in der Sowjetunion"
(Metropolverlag) betitelten sie ihr druckfrisches Gemeinschaftswerk. Die biografischen Schilderungen spiegeln die Geschichte des 20. Jahrhunderts.

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