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Literaturhaus Nürnberg, Luitpoldstr. 6,
Mittwoch, 22. April 2009, 20.00 Uhr:
Herbert Rosendorfer

1934 in Gries/Bozen geboren, studierte er erst Kunst, dann Rechtswissenschaften und war u.a. tätig als Staatsanwalt und Richter. Herbert Rosendorfer, 1990 zum Professor für bayerische Literaturgeschichte ernannt, ist Verfasser eines umfangreichen, vielseitigen und mehrfach prämierten literarischen Werks, darunter die fabelhaften „Briefe in die chinesische Vergangenheit“. Bei uns las Rosendorfer zum Jubiläum „4 Jahre Literaturhaus Nürnberg“ aus seinem Erzählband „Monolog in Schwarz“.

Rosendorfers literarische Meisterschaft zeigt sich auch in seinem neuen Italien-Roman „Der Mann mit den goldenen Ohren“ (Kiepenheuer & Witsch). Schauplatz ist die Insel Zompara, eine wahre Idylle – bis zur Heimsuchung durch den armenischen Großmogul Kasparian, dessen wahnwitziges Feriendomizil sich unversehens zur Touristenattraktion entwickelt. Nach dem Spuk lässt der auf dem Eiland beheimatete Münchner Maler Felix Mahr die Ereignisse Revue passieren – im typisch Rosendorferschen Stil: mit wunderbaren Anekdoten, kunstvollen Abschweifungen und einem illustren Personal, zu dem z.B. ein Beuys-Schüler und ein Großschriftsteller aus Ravensburg gehören. Unterhaltsam scharfsinnig und mit leichter Hand zeichnet Rosendorfer ein liebevolles und zugleich selbstironisches Bild deutscher Italien-Sehnsucht.

Vorverkauf: im Literaturhaus Nürnberg, in der Bahnhofsbuchhandlung Schmitt & Hahn und im Thalia-Buchhaus Campe

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