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Literaturhaus Nürnberg, Luitpoldstraße 6
Montag, 26.3.2012, 20.00 Uhr: Péter Nádas

Lesung und Gespräch in deutscher Sprache

1942 in Budapest geboren, war er als Reporter tätig, geriet aber mit den Anweisungen für die Berichterstattung in Konflikt. Die Zensur im kommunistischen Ungarn verhinderte wegen seiner regimekritischen Haltung fünf Jahre lang die Veröffentlichung seines Debütromans „Ende eines Familienromans”, der 1977 erschien. In Deutschland bekannt wurde Nádas Anfang der 90er Jahre durch sein „Buch der Erinnerung”, einen „Meilenstein der europäischen Prosa” (Neue Züricher Zeitung).

„Krieg und Frieden des 21. Jahrhunderts” – so wurde in Ungarn Nádas’ neues Monumentalwerk bezeichnet, an dem er 18 Jahre gearbeitet hat. In „Parallelgeschichten” (Rowohlt) entwirft Nádas auf mehr als 1.700 Seiten ein Panorama der europäischen Geschichte – in einer überwältigenden Fülle von Geschichten. Dabei verknüpft er mehrere Erzählstränge: nämlich die kriminalistischen Ermittlungen nach dem rätselhaften Tod eines Mannes im Berliner Tiergarten 1989 und die wechselvolle Geschichte der Budapester Familie Lippay-Lehr im 20. Jahrhundert. Auch der menschliche Körper wird zum Schauplatz.

„Nádas ist ein sensibler Analytiker zwischenmenschlicher Beziehungen, der seine Wahrnehmungspräzision auf Gesellschaft und politisches Umfeld ausdehnt.“ (Ilma Rakusa)

„Nádas ist ein erzählender Philosoph.“ (Frankfurter Rundschau)

Vor und nach der Veranstaltung reicht Küchenchef Bernd Rings auf die Lesung abgestimmte Gerichte.

Eintritt: 12,- €, ermäßigt für Schüler und Studenten: 6,- €
Kartenvorverkauf im Literaturhaus Nürnberg, in der
Bahnhofsbuchhandlung Schmitt & Hahn und im Thalia-Buchhaus Campe

Keine Kartenreservierung per Mail möglich.

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