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Adolf Muschg

geboren 1934 im Kanton Zürich, studierte Germanistik, Anglistik und Philosophie. Er promovierte über Ernst Barlach. Von 1970 bis 1999 wirkte er als Professor für deutsche Sprache und Literatur an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich. Parallel zu seiner Lehrtätigkeit schuf er ein umfangreiches literarisches Werk von Essays bis zu Romanen (z.B. "Albissers Grund", "Der Rote Ritter. Eine Geschichte von Parzival", "Sutters Glück"). Gewürdigt wurde Muschg mit bedeutenden Auszeichnungen, etwa dem Hermann-Hesse-Preis, dem Grimmelshausen-Preis und Büchner-Preis. Seit 2003 ist er Präsident der Akademie der Künste in Berlin.

Muschg – wohl der gegenwärtig bedeutendste Schweizer Schriftsteller – liest bei uns aus seinem neuen Roman "Eikan, dubist spät" (Suhrkamp, 2005). Wer hier immer ein wenig zu spät begreift, ist Andreas Leuchter, ein begnadeter Cellist. Es gelingt ihm zwar, scheinbar unspielbare Partituren zu meistern. Als weniger virtuos erweist er sich jedoch in punkto "Lebenskunst". Seinem Glück nicht mehr selbst im Wege zu stehen, wird ihm zur
Herausforderung …

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