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Martin Mosebach

1951 in Frankfurt a. M. geboren, studierte er Rechtswissenschaft. Das literarische Talent des Juristen entdeckte Golo Mann. Der ungemein vielseitige Autor Mosebach schreibt Gedichte, Erzählungen, Essays, Opernlibretti, Hörspiele und Romane, z.B. "Die Türkin", "Die lange Nacht", "Der Nebelfürst". Sein Werk wurde mehrfach prämiert, etwa mit dem Kleist-Preis.

In seinem neuen Roman "Das Beben" (Hanser Verlag) kommt ein Ich-Erzähler zu Wort, der massive emotionale Erschütterungen aushalten muss. Er ist Architekt mit Spezialisierung auf die Umgestaltung verfallsbedrohter Schlösser, Klöster und anderer
Gebäude zu Luxushotels. Sein jüngster Auftrag in einem südindischen Miniatur-Reich kommt ihm äußerst gelegen, scheint er ihm doch Gelegenheit zu geben, einer unglücklichen Liebe zu entfliehen. Aber die kapriziöse Manon folgt ihm …

"Martin Mosebach ist einer der am besten schreibenden deutschen Autoren … Er verfügt über die Gabe, Menschen und Szenarien plastisch werden zu lassen, er vermag es, dem Reflexionsraum, den ein Roman braucht, historische Tiefe zu geben, und er beherrscht die Kunst, den erzählten Stoff mit den Fäden der Ironie und Melancholie zu durchwirken." (Die Zeit)

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