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buch Montag, 14.7.2008, 20.00 Uhr
Clemens Meyer
1977 in Halle/Saale geboren, jobbte er nach dem Abitur als Helfer auf dem Bau, Möbelträger und Wachmann. Von 1998 bis 2003 studierte er am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Die sächsische Stadt ist, seit seiner Kindheit, Clemens Meyers Wohnort und der Schauplatz seines ersten Romans. "Als wir träumten" war gleich ein kolossaler Erfolg: "Ein Buch wie eine Faust. Ein solches Debüt hat die deutsche Literatur lange nicht mehr erlebt" (FAZ) "Dieser Ton nimmt gefangen. Meyer schreibt so gekonnt, wissend und mitfühlend wie schon lange keiner mehr" (Die Zeit). Die Ausnahmebegabung Meyers wurde mit einer Reihe von Auszeichnungen gewürdigt, darunter der Förderpreis zum Lessing-Preis und der Mara-Cassens-Preis.

In diesem Frühjahr kam der "Preis der Leipziger Buchmesse" im Bereich Belletristik dazu, den Meyer für sein neues Buch "Die Nacht, die Lichter" (Fischer Verlag) erhielt. Es versammelt 15 "Stories", die dem Autor Vergleiche mit Hemingway einbrachten. Angesiedelt zwischen Hoffnungsfunken und Unheil, handeln sie vom Leben mit einem Fuß über dem Abgrund. Mit bemerkenswerter Milieu- und Menschenkenntnis schildert Meyer die sozialen und seelischen Zustände von Figuren, die an den Rand der Gesellschaft katapultiert wurden.

"Solche Erzähler braucht das Land" (Martin Lüdke, "Die Zeit")

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