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buch Montag, 21.4.2008, 20.00 Uhr
Monika Maron

1941 in Berlin geboren, lebte Maron in der DDR, ehe sie 1988 nach Hamburg übersiedelte. Nach dem Studium der Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft war sie als Regieassistentin und Reporterin tätig. Seit 1976 ist sie Schriftstellerin und erhielt namhafte Preise, so den Kleist-Preis und den Friedrich-Hölderlin-Preis.

Schon in ihrem 1981 erschienenen Romandebüt "Flugasche" schildert Monika Maron einen Versuch der Selbstbehauptung und die Sehnsucht nach Freiräumen für die Entfaltung eigener Gefühle und Gedanken. Die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Lebensbedingungen und persönlichen Lebensentwürfen, die nicht mehr tragen, ist bis heute eines ihrer zentralen Themen, beispielsweise in dem Roman "Endmoränen" über das Warten auf das "wirkliche Leben" und die gleichzeitige Furcht, dass es schon vorbei ist. Doch damit gibt sich weder die Autorin noch ihre Heldin zufrieden. In dem neuen Roman "Ach Glück" (S. Fischer), aus dem Monika Maron bei uns liest, wagt Johanna mit Mitte 50 ihren Aus- und Aufbruch. Auf dem Flug ins Neuland der Zukunft blickt sie zurück und nach vorn, während ihr Ehemann Achim im heimischen Berlin versucht, die Ereignisse und ihre Vorgeschichte zu verstehen. Ein wunderbar weiser Roman von herrlicher Leichtigkeit, subtiler Ironie und leiser Melancholie.

Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen.

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