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Manfred Geier

Manfred Geier wurde 1943 in der tschechischen Stadt Troppau (heute Opava) geboren. 1973 promovierte er über Noam Chomskys Sprachtheorie und amerikanische Linguistik.
Als Sprach- und Literaturwissenschaftler lehrte er an der Universität Hannover. Manfred Geier hat zahlreiche Bücher zu kulturgeschichtlichen und geisteswissenschaftlichen
Themen veröffentlicht, darunter "Der Wiener Kreis", "Karl Popper", "Das Sprachspiel der Philosophen" und "Das Glück der Gleichgültigen".

Zum 200. Todestag von Immanuel Kant hat Manfred Geier die umfassende Würdigung "Kants Welt. Eine Biographie" (Rowohlt Verlag, 350 S., 24,90 Euro) vorgelegt. Darin beweist er – Heinrich Heines Spötteleien zum Trotz –, dass es durchaus Interessantes und Aufschlussreiches aus dem Leben des Königsberger Philosophen zu berichten gibt, der
in regem Austausch mit Gelehrten verschiedener Disziplinen stand und durchaus Geselligkeit pflegte. Die Schilderungen der "faszinierenden Persönlichkeit" Kants verknüpft er – eine Neuheit in der umfangreichen Fachliteratur über Kant – mit einer Heranführung an das Werk des "Titans der Geistesgeschichte", das revolutionäre Bedeutung für die abendländische Philosophie hat und Themenkomplexe von unverminderter Aktualität anspricht. Geier entfaltet eine Fülle fundierten Wissens auf leicht lesbare Art.

"Manfred Geier verbindet definitorischen Scharfsinn mit stilistischer Eleganz." ("Frankfurter Allgemeine Zeitung")

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