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Literaturhaus Nürnberg, Luitpoldstr. 6,
Donnerstag, 10.12.2009, 20.00 Uhr, Peter Esterházy

1950 in Budapest geboren, entstammt er einem der ältesten ungarischen Adelsgeschlechter. Seine Familie wurde 1951 von den kommunistischen Machthabern enteignet und war Unterdrückungsmaßnahmen ausgesetzt. Esterházy studierte Mathematik und arbeitete einige Jahre als EDV-Spezialist. Als einer der wichtigsten ungarischen Schriftsteller der Gegenwart wurde er vielfach ausgezeichnet. Den „Friedenspreis des Deutschen Buchhandels” bekam er für „Harmonia Celestis”, eine außergewöhnliche Familienchronik der Esterházys und ein facettenreiches historisches Panorama Ungarns, sowie für „Verbesserte Ausgabe”, worin neue Erkenntnisse über die Zusammenarbeit von Esterházys Vater mit dem ungarischen Geheimdienst zur Sprache kommen.

Überhaupt spielt Esterházys Familie eine große Rolle in seinem literarischen Werk – auch in dem Roman „Keine Kunst” (Berlin Verlag), aus dem er bei uns liest. In der Hommage an seine Mutter verknüpft er die fiktionalisierte Lebensgeschichte der fußballbegeisterten Gräfin mit der ungarischen Zeitgeschichte. Die Lesung in deutscher Sprache veranstalten wir in Verbindung mit der Deutschen Akademie für Fußball-Kultur, die Esterházy in diesem Herbst den „Deutschen Fußball-Kulturpreis” für „Keine Kunst” verlieh. Esterházy entwarnt: „Man kann den Roman gut lesen, ohne zu wissen, was ein Abseits ist.”

Eintritt: 15,- €, ermäßigt für Schüler und Studenten: 7,- €.
Im Vorverkauf sind Karten erhältlich im Literaturhaus Nürnberg, in der Bahnhofsbuchhandlung Schmitt & Hahn und im Thalia-Buchhaus-Campe.

Vor und nach der Veranstaltung werden auf die Lesung abgestimmte Gerichte angeboten.

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