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Literaturhaus Nürnberg, Luitpoldstraße 6
Mittwoch, 20.4.2016, 20.00 Uhr
Friedrich Christian Delius

1943 in Rom geboren, war der promovierte Literaturwissenschaftler zunächst als Lektor tätig. Seine eigene literarische Laufbahn begann 1965 mit dem Gedichtband „Kerbholz“. Sein Lyrik und Prosa umfassendes Werk – darunter die Romane „Mogadischu Fensterplatz“, „Die Birnen von Ribbeck“ und „Der Spaziergang von Rostock nach Syrakus“ – brachte dem Erforscher deutscher Bewusstseinslagen wichtige Auszeichnungen ein, so den Joseph-Breitbach-Preis und den Büchner-Preis.

Nach seinen eindrucksvollen Lesungen bei uns aus „Die Frau, für die ich den Computer erfand“ und „Als die Bücher noch geholfen haben“ stellt er nun seinen neuen Roman vor, dem die bewegte Geschichte seiner eigenen Familie zugrunde liegt: „Die Liebesgeschichtenerzählerin“ (Rowohlt). Aufgewühlt wie das Meer ist auch die Stimmung der Titelheldin, die sich 1969 im Seebad Scheveningen Mut zuspricht. Ein paar Tage frei von Ehemann, Kindern und Pflichten, schmiedet Marie Pläne für ein Buch über drei Liebesgeschichten: ihre eigene, die ihrer Eltern und die einer Vorfahrin während der napoleonischen Kriege. Während aus den „Wellen der Vergangenheit“ viele Leben auftauchen, versucht Marie eine literarische Stimme zu finden – und ihre Rolle in der Gegenwart.

„Der handwerklich genaueste, am bedächtigsten kalkulierende, hintergründig gebildetste Schriftsteller der deutschen Gegenwart.“
(Gustav Seibt)

Eintritt: 12,– €, ermäßigt für Schüler und Studenten: 6,– €
Kartenvorverkauf im Literaturhaus Nürnberg und in der Bahnhofsbuchhandlung Schmitt & Hahn.
Abendkasse und Einlass am 20.4.2016: ab 18.30 Uhr

Aus organisatorischen Gründen leider keine Kartenreservierung per Mail möglich.

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