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Literaturhaus Nürnberg, Luitpoldstraße 6
Freitag, 20.4.2012, 20.00 Uhr: Friedrich Christian Delius

1943 in Rom geboren, studierte er in Berlin Germanistik und promovierte 1970. Er war als Literaturkritiker und Lektor tätig. Seine eigene literarische Laufbahn begann Mitte der 60er Jahre mit dem Gedichtband „Kerbholz”. Seither veröffentlichte er ein umfassendes Werk an Lyrik und Prosa, darunter die Romane „Die Birnen von Ribbeck“, „Der Spaziergang von Rostock nach Syrakus” und „Mein Jahr als Mörder”. Delius erhielt eine Reihe wichtiger Würdigungen, etwa den Joseph-Breitbach-Preis und im Herbst 2011 den Büchnerpreis. Klaus Reichert, bis Ende 2011 Präsident der deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, ehrte Delius als „kritischen, findigen und erfinderischen Beobachter”.

Genau so haben wir ihn bei seiner Lesung aus „Die Frau, für die ich den Computer erfand” im Literaturhaus Anfang 2010 kennen gelernt. Guten Grund, ihn nun ein weiteres Mal einzuladen, liefern seine druckfrischen biografischen Skizzen „Als die Bücher noch geholfen haben” (Rowohlt). In dem Erinnerungsbuch vergegenwärtigt er 50 Jahre deutsches Geistesleben, Kultur- und Zeitgeschichte sowie seinen eigenen spannenden Werdegang als „Literatursüchtiger”. Ergänzt wird die kritische Selbstbefragung durch Porträts bedeutender Autorinnen und Autoren wie Herta Müller und Heiner Müller.

„Delius ist die Exzellenz des kühlen Humors unter den gesellschaftskritischen Schriftstellern, der elegante Stilist und dezente Moralist.” (Neue Züricher Zeitung)

Vor und nach der Veranstaltung reicht Küchenchef Bernd Rings auf die Lesung abgestimmte Gerichte.

Eintritt: 12,- €, ermäßigt für Schüler und Studenten: 6,- €
Kartenvorverkauf im Literaturhaus Nürnberg, in der
Bahnhofsbuchhandlung Schmitt & Hahn und im Thalia-Buchhaus Campe

Keine Kartenreservierung per Mail möglich.

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