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Literaturhaus Nürnberg, Luitpoldstr. 6,
Montag, 19.10.2009, 20.00 Uhr, Leon de Winter

1954 in ’s-Hertogenbosch rund 80 Kilometer südöstlich von Amsterdam geboren, studierte er an der Bavaria Filmakademie in München und an der Filmakademie Amsterdam und ist dem Filmmetier bis heute verbunden. Seine ersten Kurzgeschichten verfasste er bereits als Elfjähriger. Geprägt ist sein Schreiben durch den frühen Verlust seines Vaters und die jüdische Herkunft seiner Eltern, die den Holocaust in einem Versteckt überlebten. Romane wie „Leo Kaplan”, „Hoffmanns Hunger”, „SuperTex” und „Malibu” machten ihn zu einem der international erfolgreichsten niederländischen Schriftsteller: „Erzählen kann er wie kaum ein anderer in Europa” (Literaturen), „raffiniert, unterhaltsam, komödiantisch – immer wieder zum Erstaunen und zur Verzückung des Lesers” (Der Spiegel).

„Das Recht auf Rückkehr” (Diogenes) führt nach Tel Aviv im Jahr 2024. Israel ist zu einem Stadtstaat mit strengen Sicherheitsmaßnahmen geschrumpft. Hier betreibt Bram Mannheim eine Agentur, die hilft, vermisste Kinder aufzuspüren. Seinen eigenen Sohn, der vor 20 Jahren spurlos verschwand, hat er rund um den Globus ohne Erfolg gesucht – bis er Machenschaften von höchster politischer Brisanz auf die Spur kommt, die ihn Schreckliches ahnen lassen.

Eintritt: 15,- €, ermäßigt für Schüler und Studenten: 7,- €. Im Vorverkauf sind Karten erhältlich im Literaturhaus Nürnberg, in der Bahnhofsbuchhandlung Schmitt & Hahn und im Thalia-Buchhaus-Campe.

Vor und nach der Veranstaltung serviert unser neuer Küchenchef Bernd Rings Bagel mit Lachs und andere Köstlichkeiten.
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