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Literaturhaus Nürnberg, Luitpoldstr. 6,
Freitag, 3. April 2009, 20.00 Uhr:
Wolfgang Büscher

1951 in Volkmarsen bei Kassel geboren, schrieb er für die „Süddeutsche Zeitung“, die „Neue Züricher Zeitung“ und „Geo“. Bei der „Welt“ leitete er das Ressort Reportage. Seine eigenen Glanzstücke in diesem Bereich brachten ihm den Theodor-Wolff-Preis und den Ludwig-Börne-Preis ein. Die SZ bescheinigte ihm „gute Aussichten, einmal zu den Klassikern der Reiseliteratur zu zählen – noch vor Bruce Chatwin“. Auf dem besten Weg dorthin ist Büscher, wie seine Bücher belegen. „Berlin-Moskau. Eine Reise zu Fuß“ wurde mit dem Kurt-Tucholsky-Preis für literarische Publizistik ausgezeichnet.

Bei uns liest Wolfgang Büscher aus seinem neuen Buch „Asiatische Absencen“ (Rowohlt), einer Sammlung von Reiseerzählungen – jede davon ist ein Wechselspiel aus Fremdheit und Faszination, Anziehung und Abstoßung, hellwacher Beobachtung und Traum. Büscher ist weitab von Touristenrouten unterwegs. So bestieg er z.B. an der tibetischen Grenze einen Viertausender, um zum Versammlungsort von Schamanen zu gelangen. Er besuchte einen Yoga-Priester und einen Maharadscha, der in seinem Palast Affen auf dem Sitar vorspielt und er war auf der Jungfernfahrt eines riesigen Öltankers von Arabien nach Singapur dabei. In seiner melodiös-sinnlichen Prosa nimmt er die Spuren von Rudyard Kipling und Joseph Conrad auf.

Vorverkauf: im Literaturhaus Nürnberg, in der Bahnhofsbuchhandlung Schmitt & Hahn und im Thalia-Buchhaus Campe

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