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Ketil Bjørnstad

Der 1952 geborene norwegische Künstler ist in der Musik und in der Literatur gleichermaßen zuhause. Bjørnstad ist einer der wichtigsten und vielseitigsten Jazzpianisten und Komponisten Skandinaviens. Er nahm eine Reihe von Platten auf,
z. B. "Løsrivelse" ("Trennung"), eine Auseinandersetzung mit Edvard Munchs berühmter Bilderserie "Der Fries" (die auch im Mittelpunkt seines Konzerts beim Nürnberger "Stimmenfang"-Festival am 29.9. um 20 Uhr in der Dreieinigkeitskirche steht).
Im Rahmen seiner Lesung bei uns wird er ausgewählte Stücke am Klavier spielen.

Bjørnstads preisgekröntes literarisches Werk reicht von Gedichten über Künstlerbiographien bis zu Romanen. Die beiden neuesten Übersetzungen ins Deutsche stellt er uns vor: "Villa Europa" (Insel Verlag) ist zugleich Familiensaga und Chronik des 20. Jahrhunderts. Über fünf Generationen und rund um den halben Erdball verfolgt Bjørnstad das wechselvolle Schicksal von Mitgliedern der Familie Ulven, die immer wieder in die alte Villa am Oslo-Fjord zurückkehren. Bjørnstads Heimatstadt ist auch der Schauplatz seines Kriminalromans "Der Tanz des Lebens" (Insel Verlag), den er nach einem Gemälde von Edvard Munch benannte. Kunst ist das Metier des Protagonisten Ludvig Hassel. Nachdem der Schwerenöter seine Ehe ruiniert hat, hofft er auf das große Glück mit seiner jungen Geliebten. Und täuscht sich gewaltig …

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