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Friedrich Ani
Geboren 1959 in Kochel am See, veröffentlichte Ani bereits mit 19 Jahren Gedichte, Erzählungen und Artikel für Zeitungen und Zeitschriften. Er absolvierte die Drehbuch-Werkstatt an der Hochschule für Fernsehen und Film in München und arbeitete als Kulturjournalist und Polizeireporter. Ani schrieb Drehbücher u.a. für "Ein Fall für Zwei" und den "Tatort". Bekannt wurde er vor allem durch seine Romanreihe über die Ermittlungen des Vermisstenfahnders Tabor Süden. Gleich vier Mal erhielt er den "Deutschen Krimi-Preis".

In "Idylle der Hyänen" (Zsolnay, 2006) und in dem seinem druckfrischen Kriminalroman "Hinter blinden Fenstern" (Zsolnay, 2007) tritt ein völlig neuer Typus von Kommissar auf: Polonius Fischer, tätig im Morddezernat München. Drei Jahre verbrachte er als Mönch im Kloster, dann kehrte er zur Polizei zurück – um Gut und Böse in der Alltagspraxis zu klären. Im Team mit seinen elf Kollegen – ironisch die "zwölf Apostel" genannt – recherchiert er in den kompliziertesten Mordfällen. Vor Gericht verwertbare Beweise aber genügen ihm nicht, denn ihn interessiert, was sich wirklich "hinter blinden Fenstern" verbirgt. Solch einen Kommissar Menschen-Fischer gab es noch nicht in der Krimiszene.

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